Schauspielerin

Johanna Maria Seitz

Ab September ist Johanna Maria Seitz in Philipp Löhles Theaterstück »Wir sind keine Barbaren« wieder auf der Bühne am Theater Schloss Maßbach zu sehen. Zuletzt spielte sie im deutschsprachigen Theater im Psychothriller »Mordsgedächtnis«. Zuvor begeisterte sie bereits Im Jugendstück »Tschick« und im Drama Monolog »Medeakomplex« das Publikum. Die Schauspielerin Johanna Maria Seitz überzeugte u.a. auch in »Hurra, ein Junge!«, »Was ihr wollt«, »norway.today«, »Der blaue Engel« und »Faust 2«.


Aktuell

Wir sind keine Barbaren


Wie in einer menschlichen Versuchsanordnung spielt Autor Philipp Löhle in seinem Wellmade-Play »Wir sind keine Barbaren« grotesk und komisch den Umgang mit dem Fremden durch. Und am Ende schält sich aus den pointierten Dialogen eine Art Krimi heraus...

 

Wenn das Fremde in Person eines mysteriösen Flüchtlings vor der Tür steht, gerät die Welt des durchschnittlichen Wohlstandsbürgers aus den Fugen...


...ein Spiegel unserer Zeit, mit all ihren Fragen, ihrer Angst, Unsicherheit und Verwirrung. Das Stück dreht sich aber auch um Mut, Neugier, Lebenslust und Liebe und die Auseinandersetzung mit unseren Mitmenschen und deren Realität. Termine


MORDSGEDÄCHTNIS

...Johanna Maria Seitz spielt mit äußerster Expressivität. Sie fürchtet die Hypnose...Sie kämpft um ihre Identität...Sie spielt die Trance nicht, sondern sie zeigt sie, hat jede Distanz aufgegeben. Und wenn es nicht so banal wäre, würde man fragen, ob sie nicht tatsächlich hypnotisiert ist...

 

Am Ende bleibt ein seelisches Trümmerfeld. Der Rest ist Schweigen...Und das wirklich. Selten hat man das Publikum so atemlos still erlebt. Und selten hat es hinterher atemlos beeindruckt so lange applaudiert."  Main-Post, 14.09.16

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MEDEAKOMPLEX

Von ihrer großen Liebe Jannes in eine neue Heimat geführt, kämpft Maria zwischen aufgedrückten Rollen.  Als liebende Frau und Mutter, versucht sie alle Erwartungen zu erfüllen. Stück für Stück spürt sie, wie sie sich immer mehr verliert bis zu dem Punkt, an dem sie ohne alles und jeden da steht.

 

In ihrer Not findet sie Halt in den offenen Armen einer vermeintlichen Leidensgenossin.  Ein Spiel ohne Gewinner. Ein Stück ohne Anfang und Ende. Ein Abend zwischen den Welten.
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TSCHICK

Das Stück ist die Geschichte einer sommerlichen Deutschlandreise durch ein vertrautes, fremdes Land. Durch Orte mitten im Nirgendwo, bizarre Kraterlandschaften und fehlplatzierte Gebirgszüge, bevölkert von seltsamen, aber häufig entwaffnend freundlichen Menschen.

 

Auf einer Müllkippe begegnen sie Isa, die sie ein Stück auf ihrer Reise begleitet. Einer Reise, getränkt mit dem Gefühl von Freiheit und Abenteuer und gleichzeitig voller Wehmut, weil sie nicht ewig dauern kann. weiter...

norway.today

Die 20-jährige Julie erkennt in ihrem Leben keinen Sinn mehr und will sich umbringen. Über das Internet lernt sie den 19-jährigen August kennen. Die beiden vereinbaren, gemeinsam in den Tod zu springen. Zehn Sekunden würde der Sturz dauern, ob sie springen, bleibt offen, obwohl das letzte Wort „Jetzt“ heißt, als die beiden Hand in Hand an der Felskante stehen. weiter...