[SCHAUSPIELERIN | SPRECHERIN]


Schauspielerin Johanna Maria Seitz in der Rolle als Caroline Walker im Psychothriller »Mordsgedächtnis« von Michael Cooney am Theater Schloss Maßbach - Unterfränkische Landesbühne.

 


PREMIERENKRITIK: ...Johanna Maria Seitz spielt mit äußerster Expressivität. Sie fürchtet die Hypnose, aber sie weiß, dass sie sie braucht. Sie kämpft um ihre Identität, und als sie in die Realität zurückfindet, weiß sie, dass sie abhängig geworden ist. Sie spielt die Trance nicht, sondern sie zeigt sie, hat jede Distanz aufgegeben. Und wenn es nicht so banal wäre, würde man fragen, ob sie nicht tatsächlich hypnotisiert ist...Am Ende bleibt ein seelisches Trümmerfeld. Der Rest ist Schweigen...Und das wirklich. Selten hat man das Publikum so atemlos still erlebt. Und selten hat es hinterher atemlos beeindruckt so lange applaudiert."  Main-Post, 14.09.16



Johanna Maria Seitz Jahrgang 1991, besuchte in Leipzig ein Musikinternat mit Schwerpunkt Gesang. Während der Schulzeit spielte sie kleinere Rollen an der Oper Leipzig und war Mitglied des Gewandhaus Chors. Zum Ende ihres Schauspielstudiums spielte sie 2012 in »Faust 2« am Schauspiel Frankfurt unter der Regie Günter Krämers.

 

Im Sommer 2013 spielte Johanna Maria Seitz bei den Scherenburg-Festspielen Lola aus »Der blaue Engel« und Frau Steinhauser aus »Meister Eder und sein Pumuckl«. Im Winter 2013 sah man sie als Margie in der Uraufführung »Zu Hause Mokupoku« am Theater Schloss Maßbach – Unterfränkische Landesbühne.

 

2014 bekam sie die Rolle Nyx in »What you want is gone forever« dem Kinofilm von Max Richart. Danach

spielte Johanna Maria Seitz die Viola in »Was ihr wollt«, Julie in »norway.today« unter der Regie von Laura Linnenbaum und nicht zu vergessen die Tinkerbelle in »Peter Pan«. Im Winter 2014 war sie zu sehen als Antonia in »Der eingebildet kranke Kröterich«, eine Uraufführung von Paul Maar und Christian Schidlowsky.

 

2015 gab sie die Isa in dem von Thomas Klischke inszenierten Jugendstück »Tschick«, unter anderem auch bei den 33. bayrischen Theatertagen. Im Juli 2015 hatte ihr selbstgeschriebenes Drama »Medeakomplex« Premiere.

 

Im Sommer 2016 spielte sie Anna das Dienstmädchen in dem Schwank „Hurra, ein Junge“ auf der Freilichtbühne des Theater Schloss Maßbach. Darauf folgte die Hauptrolle Caroline Walker im Psycho-Thriller „Mordsgedächtnis“ von Michael Cooney.


[MORDSGEDÄCHTNIS]

»Habe ich meinen Ehemann getötet?« Diese verzweifelte Frage stellt Caroline Walker dem Polizeitherapeuten Dr. Ellis. Er ist ihre letzte Hoffnung.

 

Was die beiden finden, sind keine Antworten, sondern immer größere Fragen – bis hin zu der, wer diese Person Caroline Walker eigentlich ist und ob ein Mensch eine Lüge sein kann.

 

Als der Hypnotherapeut in das Gedächtnis seiner Patientin eindringt, nimmt er die Zuschauer mit auf eine Reise, die bis zum Schluss rätselhaft und spannend bleibt.

 

In bester »Inception«-Manier verliert man sich in den echten und falschen Erinnerungen von Caroline Walker. Machte sie sich selbst etwas vor, und hat ihr Geist Erinnerungen verdrängt, weil sie von ihrem Mann misshandelt wurde? Oder ist sie nicht das Opfer, sondern wirklich eine Täterin?

 

Regie Sandra Lava | mit Nilz Bessel, Georg Schmiechen und Johanna Maria Seitz

[MEDEAKOMPLEX]

Von ihrer großen Liebe Jannes in eine neue Heimat geführt, kämpft Maria zwischen aufgedrückten Rollen.  Als liebende Frau und Mutter, versucht sie alle Erwartungen zu erfüllen. Stück für Stück spürt sie, wie sie sich immer mehr verliert bis zu dem Punkt, an dem sie ohne alles und jeden da steht.

 

In ihrer Not findet sie Halt in den offenen Armen einer vermeintlichen Leidensgenossin.  Heute treffen wir sie auf Jannes' Beerdigung und erleben ihre Konfrontation mit einer lang verschlossenen Wahrheit.

 

Ein Spiel ohne Gewinner. Ein Stück ohne Anfang und Ende. Ein Abend zwischen den Welten.

 

Regie und Text Anna Berndt | Text und Spiel  Johanna Maria Seitz

[TSCHICK]

Das Stück ist die Geschichte einer sommerlichen Deutschlandreise durch ein vertrautes, fremdes Land. Durch Orte mitten im Nirgendwo, bizarre Kraterlandschaften und fehlplatzierte Gebirgszüge, bevölkert von seltsamen, aber häufig entwaffnend freundlichen Menschen.

 

Auf einer Müllkippe begegnen sie Isa, die sie ein Stück auf ihrer Reise begleitet. Einer Reise, getränkt mit dem Gefühl von Freiheit und Abenteuer und gleichzeitig voller Wehmut, weil sie nicht ewig dauern kann.

 

Regie Thomas Klischke | mit Nilz Bessel, Philip Pelzer und Johanna Maria Seitz